Das Pferd war jahrhundertelang ein Verbündeter der toskanischen Maremma. Dank der „Arbeitsreitweise“ wurden im Sattel (der eigentlich „Bardella“ genannt wird) eine Vielzahl alltäglicher landwirtschaftlicher Aufgaben erledigt. Kurz gesagt: Die Bewohner der Maremma bewirtschafteten ihren Betrieb zu Pferd. Die Cowboys der toskanischen Maremma heißen „Butteri“. Die Butteri gibt es noch immer, und nur auf sehr wenigen Höfen sind sie noch aktiv, um die Herden der Maremma-Kühe zu hüten oder das Anwesen zu überwachen. Es gibt jedoch viele „Schulen“, die die Technik des „monta da lavoro“ am Leben erhalten. In vielen Fällen, zum Beispiel bei der Gruppe „Butteri dell’Alta Maremma“, werden auch interessante Vorführungen angeboten, bei denen die Meisterschaft der Butteri zu sehen ist. Ein sehr schönes Erlebnis für Kinder.

